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Törnberichte

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Viel Spaß!

Herbsttörn mit "Lene" - Oktober 2012


Es geht mal wieder los! Zwar ist es Oktober aber die Saison ist ja noch nicht vorbei, dass heißt es steht noch ein weiterer Törn mit LENE an!
Dabei diesmal: Lukas Lakeberg (1. Vorstand SYW) und Ragnar von Winterfeld

04.10.2012 – Tag 1

Nach Verproviantierung in Flensburg heißt es um 1030 Leinen los. Der vorhergesagte Westwind bleibt leider aus, sodass wir unter Motor aus der Förde fahren müssen. Immerhin mit 5 KN... Nach 5 Stunden erreichen wir Sonderburg, wo ein kleiner Stop eingelegt werden muss, da der Dieselofen noch seinen Dienst verweigert. Im Oktober eine leicht lästige Tasache. Das Problem wird Ingenieursmäßig  mit Bier und etwas Geduld beseitigt. Nun Sitzen wir in unserer für die zweier-Crew doch sehr geräumigen LENE und schreiben Blog bzw Lesen und lassen den Abend Abend sein. Morgen soll es Richtung Norden nach Middelfahrt gehen. Nachtfahrt geplannt.

Cheers und bis demnächst, Ragnar


05.10.2012 – Tag 2

Um 0700 heißt es „Reise Reise – Seemann“ um die Brücke in Sonderburg zu bekommen. Nach einem entspannten Frühstück im Alssund fahren wir nördlich von Als Richtung Middelfahrt. Nach kurzer Zeit beschleicht uns doch das Gefühl, dass dies nicht der richtige Weg für uns ist. So wird kurzerhand umdisponiert und mit dem Wissen, dass der Wind am Nachmittag auf West drehen soll, nehmen wir Kurs auf die dänische Südsee. Dummerweise weht es dann doch noch eine ganze Weile aus Süd, sodass die Reise über den kleinen Belt in einer Kreuz mit wenig Wind und viel Welle endet... eher unangenehm. Mit ein bisschen Maschinenunterstützung laufen wir um 1800 in Lyö ein. Und aus den süd – wenig sind auf einmal West 7 Bft geworden. Ganz angenehm bei diesem Wetter im Hafen zu liegen. Zumal wir die einzigen dort sind.


06.10.2012 – Tag 3 

Aus den Plänen eine große Expedition zu machen ist vorerst nichts geworden, da uns dann doch bewusst geworden ist, dass double handed im Oktober bei Dauerregen und 12 Grad Lufttemperatur, ein wenig an den Kräften zehrt. Zumal wir keinen Autopiloten haben und so immer einer am Lenker stehen muss. Machbar, aber irgendwie will man ja doch nicht immer auf brachiale Weise beweisen, dass alles möglich ist. Ziel für heute ist Aerösköbing, auch schön!
Zum Schiff ist zu sagen, dass wir mittlerweile eine Biokultur am Rumpf angesetzt haben, die sich sehen lassen kann - Pocken und Seegras überall. Und das wirkt sich natürlich nicht gerade positiv auf unsere Segelgeschwindigkeit aus... Ich glaube es wird doch Zeit, sich dem mal an zu nehmen.
Heute noch ein bisschen gebastelt und einige Undichtigkeiten beseitigt, Stopfbuchse mit Fett versorg und dabei gleich mal die Lenzpumpe kaputt gemacht... Man kann nicht alles haben.

Grüße von LENE und auf bald Lukas und Ragnar


07.10.2012 - Tag 4

Sind heute in Aerösköbing geblieben. 20 kn wind auf die Nase sind halt doch nicht so angenehm.
So kann man die Zeit nutzen um das Boot in Stand zu halten. Rigg nachsetzen, Sorgleinen neu verlegen und der gleichen.

 

08.10.2012 – Tag 5


Nach eingehender Studie des Wetterberichtes ist die Entscheidung gefallen heute nach Kiel zu fahren. Angesagt sind WSW 5-6. Na, kann ja spannend werden... Außerdem sind es von Aerösköbing über Marstal und Kieler Bucht auch gute 45 Meilen. Früh aufstehen ist da die Devise. Um 6 laufen wir aus Aerösköbing aus. Als wir aus der Landabdeckung kommen steht immernoch eine ekelige Altsee aus West. Noch nicht ganz wach, fliegen da natürlich erstmal Teller durch die gegend. 3 Teller weniger, verschmerzbar aber auch vermeidbar.

Marstal passieren wir schnell und das ist gut so, da wir ja noch die ganze Kieler Bucht vor uns haben. Die Bedingungen sind trotz viel Wind ganz moderat. Wir laufen mit 5 Kn einen Anlieger auf Kiel Leuchturm. 2 Meter Welle, auch Ok.

Um 1800 laufen wir in der Baltic Bay in Laboe, wo wir uns mit Jan verabredet haben.

Netter Tag, schönes Segeln, toller Abend, alles super, gute Nacht

 

09.10.2012 – Tag 6
 

Aufstehen, Frühstück. Dann fahren wir nach Kiel in die Hörn, da Lukas abmustern muss und Maayen am Nachmittag als Ersatz kommt. Ich habe so noch etwas Zeit für mich, besorge eine neue Lenzpumpe und treffe mich mit Johanna. Für morgen ist die fahrt durch den Nordostseekanal geplannt.

 

10.10.2012 – Tag 7


Um 0620 geht die Brücke aus der Hörn. Wir motoren bei lausigen 10 Grad und Regen gen NOK Schleuse. Um 0730 wird es hell und wir liegen vor der Schleuse, müssen allerdings noch eine Stunde warten bevor wir einfahren können.

Mit 5 KN fahren fahren wir durch den Kanal, mäßig spannend..

Für etwas Freude sorgt dann die Reinigung des Offenaubzuges, Ergebniss: Rohr sauber, Boot total eingsaut mit Ruß, Ofen läuft immernoch nicht. Toll!

Beim Besanfall wechseln lassen wir dann noch das Fall ausrauschen, was Maayen eine einstündige Kletteraktion in den Besan beschert. Fall wieder drin, schönes Ding! Um 1930 machen wir in Brunsbüttel fest.

 

 

11.10.2012 – Tag 8

 
Für heute steht nur der Trip nach Cuxhaven an. Hochwasser um 1100. Wir motoren die Elbe raus und verbasteln die neue Lenzpumpe und neue Fallen für die Fock. In Cuxhaven angekommen wird uns dann schmerzlich bewusst, dass wir doch hätten früh aufstehen und aus der Elbe fahren sollen. Wetterbericht für Morgen: SW 25 Knoten Wind, super! Nach anfänglicher Euphorie wird dann doch schnell klar: wenn man auf Schmerzen steht eine ganz hervorragende Veranstaltung. Wir lassen das an dieser Stelle mal und bleiben und verbringen einen Tag in Cuxhaven, Drucken aktuelle Karten der ostfriesischen Insel aus, gehen einkaufen und machen den Eimer Nordseefest.

 

13.10.2012 – Tag 10

 
Heute ist unsere Chance aus der Elbe zu kommen. SW 4-5 Hochwasser um 1200, perfekt. Wir legen um 1100 ab und fahren erst unter Maschine dann unter voller Besegelung aus der Elbe. Wir entscheiden uns auf Grund des später vorausgesagten Südwindes für Helgoland. Schnell wird klar, dass Nordseesegeln im Oktober doch noch mal eine andere Nummer ist als moderat in der Ostsee durch die Gegend zu schippern. Die Welle ist länger und größer und mit dem Tidenstrom kann das schon schnell mal unangenehm werden.

Um 1800 laufen wir in Helgoland ein und Treffen Vincent, der heute mit einem Mini (6,5 meter Open Class) von Hooksiel über den Teich gebügelt ist.

 

14.10.2012 – Tag 11

 
Vincent und Crew wollen heute mit dem Mini zurück nach Hooksiel. S 7 Bft. Na den man Prost.. Hat sich dann allerdings schnell erledigt, nach einer halben Stunde sind sie wieder da. Einfach zu viel. Und mit vier man an bord eines 6,5 meter Schiffes auch nicht gerade konfortabel.

 

15.10.2012 – Tag 12

 
Heute soll es auch für uns zurück gen Küste gehen. Um 1000 legen wir in Helgoland ab. Aussicht S 6 auf West drehen. Also genau das Fenster, was wir brauchen um in die Weser zu fahren. Suboptimal ist wiederum, da der Winddreher früher als erwartet kommt und wir eigentlich, in anbetracht der derzeitigen Tidensituation, viel zu früh dran sind. Man muss schon etwas geistesgestört sein um bei ablaufend Wasser und 7 Windstärken von hinten in die Weser einzulaufen. Mit anderen Worten: Das geht nicht!

Mittlerweile sind wir 10 Meilen südlich von Helgoland unter kleiner Fock und zweifach gerefftem Groß und laufen bei 4 meter Welle grade mal 3-4 Knoten. Anstrengend und nicht wirklich produktiv. Der Wind weht mittlerweile auch schon mit guten 7 Dingern und auf dem Halbwindkurs könnte man genausogut mit einer Badewanne segeln, würde genauso schaukeln... Bei 5 meter Welle ist dann für uns Ende: wir drehen um. Maschine an um die Manövrierfähigkeit zu erhöhen und ab nach Helgoland. Eineinhalb Stunden später laufen wir wieder in Helgoland ein.

Mit Sicherheit die richtige Entscheidung.

Best!

Ragnar

Ostseetörn Juli 2012 mit "Lene"

Ostsee-Törn Sommer 2012,

Flensburg(DE)-Törebund(DK)-Anholt(DK)-Glommen(SE)-Mölle/Kullen(SE)- Kopenhagen(DK)-Mön(DK)-Hansestadt Stralsund(DE)

Die See ist weit, die See ist blau, vor dem Bug schwimmt eine Meerjungfrau. - Dies konnte die Crew des Fahrtenseglers "Lene" berichten, bestehend aus Volker Reineke, Rantje Moderegger, Silvana Lakeberg, Jasper von Winterfeld, Matthis Müllenmeister und Jonathan Haag, nun auf ihrem 10-tägigen Törn (21.07.-01.08.2012) durch die Ostsee, entlang der dänischen, schwedischen und deutschen Küste. Zwar bekam man doch keine Meerjungfrau zu Gesicht, dafür aber Schweinswale, kleine springende Fische und Meeresvögel aller Couleur und die sehr blaue und manchmal auch weite Ostsee.
Das (unerwartet) sonnige Wetter, die gute Stimmung an Bord und die besondere Magie der sich bietenden Naturschauspiele, wie z.B. der Sonnenaufgang bei den Kreidefelsen auf der dänischen Insel Mön oder der Sonnenuntergang bei den Granitfelsen von Kullen, Schweden, sorgten insgesamt für eine wunderschöne Zeit, die durch die ausnahmslos gute Küche, die frische Luft und die lehrreichen Aufenthalte in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und der deutschen Hansestadt Stralsund so erholsam wie auch bildend war.
Unsere gute "Lene" selbst offenbarte sich als perfekt geeignetes Segelboot für solcherlei Unternehmungen und wurde, durch das Segeln und die kurzen aber produktiven Arbeitsphasen bei wenig Wind oder im Hafen, von Tag zu Tag "mehr Schiff".
Alles in allem darf man sich also ganzen Seglerherzens auf die kommenden Törns mit "Lene" freuen – wo auch immer es hingehen mag!


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Ostseetörn 2011

Im August 2011 gingen Lukas Lakeberg, Julian Krause und Arved Ellerbeckmit dem Küstenkreuzer Ree (Gregal 21) auf Fahrt. Nach der Überführung des Bootes mit Eigner Volker Reineke von Wilhelmshaven nach Brunsbüttel ging es von dort über Rendsburg durch den Nordostseekanal nach Kiel. Weiter ging die Fahrt über Spodsbjerg, einer Nacht vor Anker im Smalandsfahrwasser und Rödvig nach Kopenhagen, wo die Crew bei ihrer Ankuft zu später Stunde das Glück hatte, den letzten verfügbaren Platz im Yachthafen "Lange Linie" im Herzen Kopenhagens in Beschlag nehmen zu können. Nach mehreren Tagen Unterbrechung ging es auf gleicher Route mit Teilweise anderen Stops (Veijrö) zurück. In Kiel erwischte das Team mit Glück die letzte Schleuse um 6:30 morgens, bevor diese wegen einer Tankerkollision mit dem Schleusentor auf unbestimmte Zeit geschlossen werden musste. Am gleichen Abend wurde das Ziel der Rückfahrt, Cuxhaven, in den frühen Abendstunden erreicht, wenige Minuten bevor sich eine Unwetterfront, welche dem Boot seit einiger Zeit gefolgt war, entlud.

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Jollenwanderfahrt 2009

Von Jon Kirchner und Lucas Scheiblich

Unsere Jollenwanderfahrt 2009 begann nach mehreren Tagen der Vorbereitungen am 28.06.09 mit dem Überführen der Jollen von Wilhelmshaven nach Harlesiel. Dort ließen wir die Boote zu Wasser und begannen mit dem Aufriggen. Nach einer Lagebesprechung stachen wir um ca. 17:00 Uhr mit Hochwasser in See. Während der Fahrt segelten wir hauptsächlich vor dem Wind, was dazu führte, dass die ersten heißen Getränke zubereitet wurden. Nach ca. 3 Stunden Fahrt erreichten wir den alten Hafen von Spiekeroog. Dort erkundeten wir die Gegend, bereiteten uns ein Abendessen zu und machten die Boote fertig für die Nacht.
Der nächste Tag begann um 4:00 Uhr. Wir segelten vorm Wind in Richtung Westen bis zur Ostseite Norderneys, und von dort nach einigen Stunden Pause mit auflaufenden Wasser weiter in den Hafen von Juist, wo wir übernachteten. Am Dienstag führten wir unsere Fahrt um 6:00 Uhr in Richtung Westen fort. Unser Ziel war Schiermonnikoog. Aufgrund eines Zwischenfalls mussten wir noch einige Stunden Pausen im Hafen von Borkum machen. Nach der Pause segelten wir weiter nach Schiermonnikoog. Doch das ablaufende Wasser machten uns einen Strich durch die Rechnung und versperrte uns den Weg.
Also versuchten wir über Norden nach Schiermonnikoog zu gelangen. Aufgrund starken Nebels, hoher Wellen, und schnell einsetzende Dunkelheit brachen wir den Versuch ab und ankerten auf dem Meer. Nach einer unruhigen und schlaflosen, 3 stündigen Nacht legten wir um 4:00 Uhr die restlichen zwei Seemeilen nach Schiermonnikoog zurück. Dort holten wir erstmal den fehlenden Schlaf nach. Gegen Mittag fuhren wir mit guten Wind durch die Schleusen in den Kanal und legten in Lauwersoog an. Am Donnerstag legten wir unseren Weg durch die Kanäle fort. Unterbrochen wurde die Fahrt nur durch einige Brücken, welche sich auf Knopfdruck öffnen ließen. Kurz vor Groningen legten wir noch die Masten und ließen die Zugvögel von den Motorbooten ziehen. Am Abend erreichten wir um ca. 17:00 Uhr den mitten in der Stadt liegenden Hafen von Groningen. Nachdem wir die Boote klariert hatten erkundeten noch einige die Innenstadt.
Den Freitag nutzten wir hauptsächlich zur Erholung.Wir machten eine Stadtrundfahrt durch die Grachten von Groningen, führten Reperaturen an den Booten durch und gingen in die Stadt. Am Samstag Morgen legten wir wieder die Masten und wurden von den Motorbooten durch den Eemskanal nach Delfzijl. Von dort segelten wir über die Ems weiter nach Emden. Am nächsten Tag führten wir die Reise über den Ems-Jade-Kanal nach Wilhelmshaven fort. Kurz vor unserem Ziel mussten wir jedoch die Fahrt beenden, da die Schleuse wegen 30 Minuten Verspätung nicht mehr öffneten. Montagmorgen legten wir die restliche Strecke durch die Schleuse und über den Jadebusen zum Nassauhafen mit gutem Segelwetter zurück. Bei der Nachbetrachtung blickten alle zufrieden auf eine körperlich anstrengende, aber geistig erholsame Jollenwanderfahrt mit sehr guten Wetter zuück.

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Dänische Südsee 2008

Ebenso wie ein Jahr zuvor fand auch 2008 wieder eine Wanderfahrt in der Dänischen Südsee statt, bei der die Vereinsmitglieder reichlich Segelerfahrung sammeln konnten. Mit dabei waren wieder einmal die Jollenkreuzer Orca und Wal sowie Filou und Ree.

 

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Dänische Südsee 2007

2007 fand eine vom Verein organisierte Wanderfahrt mit den Jollenkreuzern sowie den "Mutterschiffen" Ree und Filou statt. Ziel war die Dänische Südsee.

 

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